Donnerstag, 27. August 2015

Abercrombie & Fitch 


Fitch please. 


Wir alle kennen den Geruch, der uns in Einkaufsmetropolen wie Paris, New York oder London in die Geschäfte des Grosskonzerns zieht. Wer bei Abercrombie & Fitch einkauft gilt in der Regel als gut gekleidet und wohlhabend. Doch was hinter den Kulissen beim Modetrendsetter schlechthin abgeht, wissen die wenigsten. Mein Schrank ist voll von Klamotten, die mit einem kleinen Elch bestückt sind und ich werde wohl auch weiterhin dort einkaufen. Aber was da ans Licht kam ist unvorstellbar. Der Modekonzern steht schon seit 2003 unter dem Schatten der Medien und wurde erstmals wegen Rassismus verklagt. Zudem gerät A&F des öfteren in Kritik, da sie Kleidungsstücke für Frauen nur bis Grösse L (sprich 40) verkaufen, während Männer sich bei auch XL und XXL bedienen können. Zudem wurde dem Unternehmen 2014 ihre neue Konfektionsgrösse triple zero (000) zum Verhängnis. Diese Grösse entspricht einem Hüftumfang von 58,5 Zentimetern und somit der Statur eines 10 jährigen Kindes. Aber CEO Michael Jeffries betonte ja bereits, dass "unsere Mode nur für coole, gut aussehende Personen gedacht ist." Im absoluten Gegenspruch steht aber der Push-up-Bikini für achtjährige Mädchen, der in jungen Jahren ja bereits die weiblichen Akzente hervorheben soll. Mädchen sollen also aussehen wie Frauen und Frauen wieder wie Mädchen oder wie ist das anders zu verstehen? 

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